„Die Imbisshelden – Voll lecker!“: Zwischen Fritteuse, Food-Festival und großen Träumen
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Star-Portrait
Bruce Willis
Bruce Willis, der am 19. März 1955 in Idar-Oberstein geboren wurde, gelangte als knallharter Actionstar zu Weltruhm: Rollen wie die des gebeutelten Cops John McClane aus der „Stirb langsam“-Trilogie bescherten ihm seit Ende der 80er-Jahre erhebliche Popularität und Millionengagen. Dabei demonstrierte er schon früh, dass er auch anders kann: In Filmen wie „Blind Date“ oder „Sunset – Dämmerung in Hollywood“ und später dann in „The Sixth Sense“, „The Kid“ oder der Komödie „Banditen!“ zeigte er Charakterdarsteller-Qualitäten. Als eine seiner Glanzleistungen gilt besonders der Part des wortkargen Boxers Butch in Quentin Tarantinos Geniestreich „Pulp Fiction“. 2013 war Willis in gleich drei Action-Highlights im Kino zu sehen: „Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben“, „G.I. Joe - Die Abrechnung“ und „R.E.D. 2“. 2018 überzeugte er in einer Neuverfilmung des Thriller „Death Wish“. Zu seinen letzten großen Kinofilmen zählt der Thriller „Glass“ von Regisseur M. Night Shyamalan, eine späte Fortsetzung des Kinohits „Unbreakable“ aus dem Jahr 2000. Im März 2022 gab Bruce Willis bekannt, dass er aufgrund einer Krankheit seine Schauspielkarriere beendet.
„Der beste und innovativste Film der Neunziger“, urteilte nicht nur die VideoWoche über Quentin Tarantinos oscarprämiertes Kinomeisterwerk. Drei Episoden über ein Dutzend Krimineller aus Los Angeles’ Unterwelt, deren Wege sich zufällig kreuzen: Ein minderbemitteltes Profikiller-Duo muss eine zersiebte Leiche nebst blutverspritztem Wagen beseitigen, ein verräterischer Boxer will türmen, riskiert für seines Vaters Uhr aber erst noch sein Leben. Und dann ist da der Leibwächter, der einen Abend lang auf die drogenabhängige Frau seines Gangsterbosses aufpassen soll... „Pulp Fiction“, eine knallhart-ironische Hommage an Hollywoods Gangsterkino, machte Quentin Tarantino zum Starregisseur. Der 41-jährige US-Amerikaner erwarb sein Filmwissen übrigens nicht an der Universität, sondern als Angestellter in einer Videothek. Grotesk und ruppig, gewalttätig und komplex, clever und ironisch, war „Pulp Fiction" ein Geniestreich, eine Adrenalinspritze ins Herz des Unterhaltungskinos. „Pulp Fiction“ ist der Kultfilm schlechthin – und vereint eine fulminante Starriege: Neben John Travolta und Samuel L. Jackson glänzen u.a. Bruce Willis, Harvey Keitel, Uma Thurman, Tim Roth, Christopher Walken, Rosanna Arquette und nicht zuletzt Quentin Tarantino selbst.