Manche Männer sind wie sehr gute Weine: Sie werden mit den Jahren besser. Auf Sean Connery traf dieser Spruch zu. Immerhin wurde er noch 1989 – da war er bereits 59 Jahre alt – vom People Magazin zum „Sexiest Man Alive“ gewählt, und 1999 kürte das gleiche Blatt in gar zum „Sexiest Man of the Century“. Für viele wird er wohl immer der einzig wahre James Bond bleiben. Dennoch hat der wandelbare Charakterdarsteller es geschafft, dem Rollenstereotyp des eleganten britischen Agenten zu entfliehen. In so unterschiedlichen Produktionen wie „Marnie“, „Mord im Orientexpress“, „Die Brücke von Arnheim“, „Das Rußland Haus“, „Presidio“, „Die Wiege der Sonne“, „Highlander“, „The Rock“ und „Verlockende Falle“ zeigte er die enorme Bandbreite seines Könnens. Für die Rolle des Mönchs William Of Baskerville in der Literaturverfilmung „Der Name der Rose“ wurde Connery mit dem BAFTA Award und dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet. Den Oscar erhielt er als „Bester Nebendarsteller“ für seine Rolle in Brian De Palmas „Die Unbestechlichen“. Der zweifache Golden-Globe-Preisträger wurde zudem in die französische Ehrenlegion aufgenommen und 1999 von der Queen zum Ritter geschlagen. 2004 zog er sich aus dem Filmgeschäft zurück. Am 31. Oktober 2020 verstarb Sean Connery im Alter von 90 Jahren.
In der dieser vorrangig in Berlin angesiedelten Underdog-Komödie des kanadischen Regisseurs Ken Scott („Der Lieferheld“) begibt sich Vince Vaughn auf eine wichtige Geschäftsreise nach Europa, die zum chaotischen Horror-Trip wird – ein Film mit skurrilen Kapriolen und zotigen Albernheiten, aber auch ernsten Untertönen. Der Film wurde vom Studio Babelsberg co-produziert. „Einer mit Herz: Vince Vaughn überzeugt als besorgter Familienvater mit Existenzängsten“ (cinema.de).